MIELE

Aufstellort
Gütersloh

Baujahr
2012

Fördergut
Europaletten, Eurogitterboxen, Flachpaletten

Aufgabenstellung
Transporteinheiten werden nach Übernahme von Hängebahn Kommissionierzonen im Erdgeschoss zugeführt. Dann Rückführung der Transporteinheiten ins Obergeschoss.

Leistung
60 Pal / Std.

Module
Exzenterheber, Kettenförderer, Vertikalförderer, Querverschiebewagen, Drehbühne, Stapelmagazin, Doppel-Wippstopper, motorisches Teleskop

Besonderheiten
anlagespezifische hohe Durchsatzrate


Projektbeschreibung

Mit dieser Anlage sollte neben der Gewinnung neuer Lagerkapazitäten nicht nur eine räumliche Nähe zu der Vor- und Endmontage entstehen, sondern auch eine kostenintensive und zeitaufwendige Zwischenlagerung fertig kommissionierter Montagebauteile entfallen.

 „Die Projektanforderungen der Miele & Co. KG waren klar formuliert: Die Lagerhaltung zentralisieren, die Prozesse automatisieren, den Durchsatz und die Flexibilität erhöhen sowie eine absolute Zuverlässigkeit und Fehlerfreiheit beider Kommissionierung erreichen. Ziele, die von unserer Förderanlage einwandfrei erfüllt werden sollten.“, so Markus Löseke, Leiter Konstruktion und Produktionbei HaRo über die Projektanforderungen.

Nahtlose Anbindung an das vorhandenes System. Nach aufwendiger Analyse der Systemanforderungen präsentierte HaRo einen ersten Lösungsansatz, der nach einer detaillierten Besprechung mit der Miele & Co. KG anschließend umgesetzt wurde.
 

 

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Innerhalb eines Dreivierteljahres entstand eine Anlage bestehend aus zwei HaRo-Vertikalförderern vom Typ VF10, die durch eine optimale Raumnutzung eine nahtlose Anbindung an das vorhandene Materialflusssystem ermöglichten - die 7,7 km lange, im Obergeschoss verlaufende, Miele Elektro-Hängebahn. Die Anlage besticht dabei, aufgrund der vorzugsweise eingesetzten Stahlelemente, durch ihre Langlebigkeit. Die Anlagen-Steuerung leitet die im Obergeschoss durch die Miele Elektro-Hängebahn zugeführten Transporteinheiten nach der Übernahme durch die HaRo-Fördertechnik in die Kommissionierzonen im Erdgeschoss. Nebendem automatischen Betrieb kann das Fördergut dabei zudem sowohl mittels Touch- oder kabellosem WLAN-Panel flexibel an jede gewünschte Stelle transportiert werden. Im Anschluss an die stattgefundenen Kommissioniertätigkeiten erfolgt die Rückführung der Transporteinheiten durch die HaRo-Fördertechnik von dem Erdgeschoss in das Obergeschoss, um dort eine nahtlose Übergabe an die Miele Elektro-Hängebahn zu leisten.


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Die Anlage überzeugt dabei bis ins Detail: Wird durch das übergeordnete MIELE-LVS eine Transporteinheit mit der Zielinformation „Kleinteilelager“ versehen, erfolgt eine Übergabe an die HaRo-Fördertechnik. Die Miele Elektro-Hängebahn fährt dabei in Übergabeposition an den Exzenterheber. Nach sensorischer Kontrolle hebt dieser den aufgesetzten Kettenförderer an und die Kettenstränge positionieren sich unter die Füße des Fördergutes und heben dieses aus den Auflagepunkten des Transportgestelles der Elektro-Hängebahn. Dabei kann bis zu eine Tonne Gewicht bewegt werden.

Die Transporteinheit wird anschließend auf einen freien Kettenförderer gehoben und nach Übernahme durch den Vertikalförderer in das Erdgeschoss abgesenkt und in Übergabeposition verbracht. Bei freiem Übernahmekettenförderer kann die Transporteinheit vom Kettenförderer im Vertikalförderer an den Kettenförderer im Erdgeschoss übergeben werden. Dieses ist zu beiden Seiten möglich.

 

 

 

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Überwachung via Laserscanner

Das Shuttle, mit einem HaRo-Exzenterheber und einem Teleskop ausgestattet, fährt anschließend in die Übernahmeposition und das Teleskopteleskopiert die Zinken zwischen die Füße der Transporteinheit. Durch den Exzenterheber wird das Fördergut von dem Übergabekettenförderer angehoben. Der Querverfahrwagen wird anschließend an den zugewiesenen Zielpunkt verfahren. An dem Übergabeplatz angelangt, wird die Transporteinheit schließlich auf den vom Miele-Leitrechner übermittelten Kommissionierplatz teleskopiert. Sicherheit wird dabei groß geschrieben: Der gesamte Fördervorgang wird durch die mitfahrenden Sicherheitseinrichtungen durchgehend überwacht. Die Fördertechnik stoppt direkt, sollte sich ein Mitarbeiter in die Verfahrbereiche des jeweilgen Querverfahrwagens begeben. Auch eine Manipulation der Sicherheitseinrichtungen seitens der Mitarbeiter ist nicht möglich. Ein weiterer Pluspunkt: Durch den Einsatz des Teleskopes konnte das zuvor von der Miele & Co. KG angedachte Budget deutlich unterschritten werden.


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Schnelle und präzise Montage

Überzeugt hat die HaRo Anlagen- und Fördertechnik GmbH bei diesem Projekt zudem durch eine schnelle und zuverlässige Abwicklung: Von dem Montagebeginn bis zu der finalen Abnahme benötigte das erfahrene Expertenteam von HaRo lediglich drei Monate. Die gesamte Anlage wurde dabei vor der Auslieferung auf Herz und Nierengeprüft: „Gemäß unseres Qualitätsstandards wurde das Shuttle-Kommissioniersystem erst nach erfolgreichem Absolvieren allerTest-Zyklen und unserer Freigabe in den Versand gegeben.“, so Markus Lösekeweiter.

In Gütersloh wurde die Anlage anschließend von drei Mechanikern und zwei Elektrikern erfolgreich aufgebaut und angeschlossen. Die Produktion wurde dabei zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt, sodass keine Stillstandzeiten in der laufenden Produktion des Kunden auftraten.


 

„Wir sind rundum zufrieden“

Doch nicht nur die schnelle Abwicklung war Grund für eine erneute Beauftragung des Rüthener Unternehmens: „Neben der räumlichen Nähe überzeugen uns stets einfach auch die Qualität und die Serviceleistungen von HaRo. Die Shuttleanlage läuft von Beginn an einwandfrei und wir sind rundum zufrieden.“, so Franz-Josef Bömer, Planer Obflächenwerk/Fördern der Miele & Co. KG.

Die ideale Basis für die Fortsetzung einer langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Die Zufriedenheit der Miele & Co. KG spiegelt sich dabei auch in der gerade abgeschlossenen Erweiterung der Fördertechnikanlage wieder.

Herausforderung erfolgreich gemeistert: Die Leistung in Produktion und Versand konnte durch HaRo deutlich gesteigert werden. Eine Investition in die Zukunft wurde geschaffen! Fordern auch Sie uns heraus!

Darum HaRo:

Die HaRo Anlagen-und Fördertechnik GmbH integriert individuelle Logistiklösungen mit einem hohen Automatisierungsgrad in Produktions- und Lagerumgebungen.

Die langlebigen Standardkomponenten des Fördertechnikherstellers sind dabei so flexibel, dass sie an verschiedenste Anforderungssituationen angepasst werden können.

In den firmeneigenen Produktionshallen fertigt das Unternehmen Tragrollen sowie sämtliche Baugruppen für alle Module der Klein- und Großanlagen in Eigenregie.

Die Herstellung aller Bauteile am eigenen Standort in Deutschland und der große Anteil der Eigenproduktion bei hoher Produktionstiefe bedeuten gerade bei kurzfristigen Aufträgen einen erheblichen Wettbewerbsvorteil.

HaRo...und die Produktion rollt.


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