Richtungswechsel

90° Ausschleusung via Pusher


Der Pusher

ermöglicht das einfache Querabschieben von leichtem Fördergut auf eine parallele oder eine 90 Grad- Abgangstrecke. Mittels eines Pneumatikzylinders angetrieben, wirkt er schnell, zuverlässig und sicher. Der Pusher kann die unterschiedlichsten, selbst nicht standardisierte Fördergüter, wie beispielsweise Kartonagen oder Kunststoffbehälter, simpel in die Förderstrecke ein- oder ausschleusen. Darüber hinaus ist eine schnelle und unkomplizierte Integration in Ihre bereits vorhandene Fördertechnik problemlos möglich. Sowohl Rollenbahnen, als auch Kettenoder Gurtförderer eignen sich an dieser Stelle hervorragend zur Ergänzung des Pushers.

 

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90° Ausschleusung via Exzenterheber und Kettenförderer


Für die optimale 90°- Ausschleusung

Ihrer Fördergüter aus einer Rollenbahn. Der elektromotorische Exzenterheber zeichnet sich durch seine besonders gleichmäßige und parallele Hubbewegung aus. Durch die Materialpaarungen von Stahl und Kunststoff  (Exzenterscheiben / Gegenplatten) arbeitet der Exzenterheber außerdem extrem leise und verschleißarm. Die hochfesten Gleitplatten sichern eine lange Lebensdauer und eine hohe Zuverlässigkeit bei erschwerten Bedingungen. Die exakte vertikale Führung des Exzenterheber wird durch Elemente aus dem Aufzugsbau sichergestellt. Die Spannung der Antriebskette erfolgt durch wartungsfreie, permanent wirkende Kettenspanner. Es können je nach Baureihe und Kundenwunsch bis zu 2.000 daN Hubkraft erreicht werden.

 


Drehstation 

Das Prinzip einer Drehstation dient dazu, in einer Förderstrecke, auf engstem Raum die Möglichkeit zu bieten, das Fördergut zu drehen und/oder die Förderrichtung in beliebigem Winkel zu ändern. Die Drehstation aus dem Hause HaRo® kann, je nach Kundenwunsch und Verwendungszweck mit einer aufgesetzten Rollenbahn oder einem Kettenförderer ausgestattet werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, aus zahlreichen weiteren Optionen eine individuell auf den Kundenwunsch zusammengestellte Ausführung zu realisieren. Die Drehbewegung erfolgt über ein direkt auf der Motorwelle aufgesetztes Ritzel, welches über einen Zahnkranz die stufenlos einstellbare Drehbewegung ausführt. Eine Standard - Drehung beträgt im Normalfall 90°, 180° bzw. 270°, dies kann jedoch auf bauliche Begebenheiten individuell angepasst werden. Zudem ist eine vertikale und/ oder horizontale Verkleidung der Drehstation auf Wunsch möglich.

angetriebene Drehstationen 

Unsere Drehstation ist speziell für den Richtungswechsel mit schwerem Fördergut auf engstem Raum entwickelt worden. Der Transport von schwer beladenen Gitterboxen, Stahlboxen und Paletten sowie diversen anderen Ladungsträgern stellt für die Drehstation mit ihren schweren Kugelkränzen keine Herausforderung im Produktionsalltag dar. So ausgestattet kann die Eckumsetzung sicher und präzise ausgeführt werden, ohne das Fördergut über ruckartige Bewegungen aus der Ruhe zu bringen. Ausschlaggebend für die Wahl des Aufbauelements ist das zu transportierende Fördergut, bzw. dessen Unterseite. Zur Auswahl stehen dabei eine Variante aus dem HaRo Kettenförderersystem oder eine auf Kundenwunsch zugeschnittene, angetriebene Rollenbahn.

manuelle Drehstationen 

Im Gegensatz zur angetriebenen, besteht die antriebslose Drehstation aus einem Stahlgestell, welches sich manuell über einen Druckguss- Drehkranz in die gewünschte Position drehen lässt. Für die Arretierung an bestimmten, vordefinierten Drehwinkeln werden passgenaue Führungsbolzen eingesetzt, die ein ungewolltes Verstellen der Drehstation verhindern. Für die Auslegung und Konstruktion einer solchen Drehstation ist es wichtig, das Eigengewicht des gewünschten Aufbauelements in Form einer Rollenbahn mit einzubeziehen. Dieses Aufbauelement kann allein, je nach Ausführung und Gewichtskapazität, schnell 200 – 300 kg wiegen.


Drehstation in 3D



Stopper 

Der Stopper dient dazu das ankommende Fördergut manuell oder automaisch anzuhalten, zu separieren und sogar bei bedarf neu auszurichten. Auf Anforderung werden dann die gewünschte Anzahl an Fördergütern in den weiteren Verlauf der Förderanlage freizugeben. Dies kann vollautomaisch mittels einer Steuerung geschehen, der manuelle Eingriff in die Güterfreigabe ist jedoch auch problemlos möglich. Hierzu kommen Handstopper und Fußstopper zum Einsatz. Im automatischen Betrieb werden überwiegend Pneumatikstopper verwendet, die mittels Druckluft angesteuert werden. Ein weiterer Verwendungszweck ist der Bolzenstopper, dieser ist mit seiner exakten Positionierung in der Lage, das Fördergut nicht nur anzuhalten, sondern auch in einer bestimmten Lage zu fixieren und dadurch für nachfolgende Bearbeitungen auszurichten.

 

 


Stopper in 3D