Transportanlagen von A nach B

Die richtige Planung aufsetzen 

Die meisten internen Prozesse einer Fertigung sind verbunden mit der Weitergabe, also dem Transport von Roh- und Halbfertigwaren außerhalb der Maschinenzellen, bis am Schluss der Kette das Endprodukt entstanden ist. Dabei fällt noch häufig ein hoher Transport-Anteil von bis zu 30 % am Herstellpreis an, je nachdem wie stark hier die Automatisierung bereits umgesetzt wurde.
Ziele muss es in unserer Hochlohnumgebung sein diese Transportkosten auf ein Minimum zu reduzieren. Moderne Förderanlagen mit festen Abläufen und Vorgaben bilden hier den Schlüssel zu einer leistungsfähigen und wirtschaftlichen Prozesskette. Alles beginnt bei einer umfassenden Planungsarbeit. Die richtigen Ansätze für den späteren Ablauf entwickeln unsere Beratungs-Techniker und Ingenieure in gemeinsamen Gespräche mit den späteren Anwendern und Planern bei unseren Kunden.

Transportkosten reduzieren 

Klassische Transportmittel wie Stapler, Gabelhubwagen oder Handkarren werden noch immer viel zu oft als Geldvernichter übersehen und als selbstverständliche und unersetzliche Utensilien akzeptiert. Moderne Förderelemente dagegen an den vielen Stellen der Fertigung sinnvoll eingesetzt helfen sofort und unmittelbar die Transportkosten zu senken. Sehr häufig wird die Rollenbahn für den Stückguttransport von Kartonagen, KLT, Paletten oder schweren Boxen eingesetzt. Geringe Reibwerte erleichtern dem Personal den Transport, auch ohne Antriebe. Aber auch angetriebene Kettenförderer oder Gurtförderer als Förderelemente einer hoch automatisierten Prozesskette unterstützen die Abläufe und machen die einzelnen Maschinen-Zellen erst zu einem vernetzten Ganzen. Selbst andere Ebenen oder Gebäudeetagen lassen sich mit einem Hubtisch oder Vertikalförderer einfach ein- oder anbinden.

Geordnete Abläufe schaffen 

Förderanlagen sorgen nicht nur für einen reibungslosen und einfachen Transport der Güter. Immer ist die Förderstrecke auch ein physikalischer Platz, an dem gepuffert werden kann. Selten laufen die Prozesstakte vollständig homogen. Es gibt immer wieder unterschiedliche Abfolgen an den Maschinen und Arbeitsplätzen. Durch gut geplante Förderanlagen werden solche Überhänge abgefedert ohne zusätzliche Investitionen, denn die Förderelemente selbst sind der fließende Zwischenlagerplatz. Das schafft zum einen den unbedingten FIFO-Ablauf (First In, First Out), also das zuerst abgestellte Gut kommt auch als erstes am Ziel an. Zum Zweiten gewährleisten Förderanlagen so den zwangsweisen Transport, es gibt keine andere Möglichkeit als diesen Transportweg und somit auch keine Durcheinander und keine Unordnung. Förderanlagen räumen in der Fertigung radikal auf und schaffen so Platz für andere Einrichtungen.