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Spielzeug auf die Rolle gebracht |
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| Lotte Im landschaftlich schön gelegenen Lotte, in der Nähe von Osnabrück, befindet sich der Spielwarengroßhändler und Dienstleister Hoffmann Spielwaren GmbH & Co. KG. Die Firma Hoffmann ist einer der führenden Großhändler für Spielwaren und beliefert Einzelhändler im gesamten Bundesgebiet. Die Auslieferung an den Kunden erfolgt durch die Deutsche Post AG. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren die logistischen internen Abläufe begonnen zu optimieren. Dabei setzte die Firma Hoffmann auf die Qualität und Kompetenz der Fördertechnik aus dem Hause der Firma HaRo Anlagentechnik GmbH. Die durch die Firma HaRo durchgeführten Veränderungen bezogen sich auf die Kommissionierung, die Packplätze und den Transport der Pakete zum Warenausgang. Die Optimierung dieser logistischen Prozesse erfolgte in mehreren Schritten. Begonnen wurde im Februar 1997 mit der Packerei, welche bereits im Mai 1997 erweitert wurde. Die gelieferte Anlage hat die Aufgabe, die durch die Mitarbeiter gepackten und umreiften Pakete kontinuierlich oder wahlweise getaktet zur Abnahmestelle zu transportieren. Es wurden 12 Packplätze eingerichtet. Die Leistung der Anlage wurde auf 100 Pakete pro Stunde ausgelegt. Bei der Erweiterung im Mai 1997 wurden zwei weitere Packtische und eine Rollenbahn zur leichteren Abnahme hinzugefügt. |
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| In den Jahren 1998 bis 2000 erfolgte der kontinuierliche Ausbau der Anlage mit diversen Umbauten bis zum heutigen Ausbaustand. Die Kommissionierung der Spielwaren erfolgt in Kunststoffkästen in der maximalen Größe von 1.200 mm x 800 mm x 600 mm (L/B/H) im Erdgeschoß. Aus dem Lager werden 10 Kommissionen zusammen auf einen Colli zu dem Kommissionierplatz gebracht. Die Mitarbeiterinnen der Kommissionerplätze sortieren diese 10 Kommissionen in die auf einer Rollenbahn bereitstehenden Kunststoffkästen. Dabei werden die Einzelpositionen mittels einem Scanner erfaßt und nach der vollständigen Kommissionierung der Lieferschein und die Rechnung der Kommission beigelegt. |
Kommissionierung der Einzelpositionen und Erfassung mittels Scannern. |
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| Für jede Kommission wird ein Kunststoffkasten verwendet. Die Hauptverpackungseinheit befindet sich auf einer Bühne über den Kommissionierplätzen. Die kommissionierten Kunststoffkästen werden als Block von 10 Kästen über angetriebene Rollenbahnen und Gurtförderer auf diese Ebene transportiert. Zwei weitere Verpackungsplatzeinheiten im Erdgeschoß werden per Handaufgabe mit den kommissionierten Kunststoffkästen beschickt. Die ankommenden kommissionierten Kunststoffkästen werden durch die Mitarbeiter von der Rollenbahn gezogen und in Kartons gepackt. Die leeren Kunststoffkästen und die Pakete werden zurück auf die Rollenbahn geschoben. |
Verpackung der Kommissionen in versandfertige Paketeauf einer Zwischengeschoßebene. |
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| An dieser Stelle, ist auch die Verpackungseinheit im Erdgeschoß an diese Förderstrecke angeschlossen. Über einen Gurtförderer werden die versandbereiten Pakete auf die Bühne gefördert und dem Kreislauf zugeführt. Die Förderstrecke ist als Kreislauf ausgelegt. Über eine visuelle Erfassung, wird erkannt, ob es sich um ein versandbereites Paket, um einen leeren Kunststoffkasten oder um einen noch befüllten Kunststoffkasten handelt. Ist der Kunststoffkasten leer, so erfolgt durch eine Weiche die Aussortierung des Kastens auf einen Gurtförderer mit Wippfunktion. |
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Sollte die Kommission noch nicht verpackt sein (gefüllter Kunststoffkasten), so bleibt der Gurtförderer in seiner Grundposition (waagerecht) und führt den Kasten wieder dem Kreislauf zu. Die versandbereiten Pakete werden über die visuelle Erkennung als solche erkannt. Die Weiche transportiert die Pakete auf die Rollenbahn, welche zum Warenausgang führt. Diese Förderstrecke ist als Blockstaustrecke ausgeführt, dadurch ist ein staudruckloser Transport gewährleistet und die Pakete kommen gesammelt im Warenausgang an. Sollte die Blockstaustrecke bereits komplett gefüllt sein, so werden die versandbereiten Pakete dem Kreislauf nochmals zugeführt (Bild 3). Die Mitarbeiter des Warenausganges verladen die versandbereiten Pakete von Hand in die bereitstehenden LKW-Container der Deutschen Post AG. |
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| Da die im Jahre 1997 in Betrieb genommene Verpackungsplatzeinheit an die Förderstrecke des Warenausganges angeschlossen werden sollte, diese jedoch in einer angrenzenden Halle steht und brandschutztechnisch zu einem separaten Brandabschnitt gehört, mußte eine Brandschutzklappe in die Anlage integriert werden. Die von der Firma HaRo mitgelieferte Steuerung stellt dabei sicher, daß die Brandschutzklappe im Bedarfsfall nur bei freier Strecke schließt, bzw. die vorhandenen Pakete durchgeführt werden bevor die Brandschutzklappe schließt. Die durch das Brandschutztor verlaufende Rollenbahn wird hierbei automatisch herausgehoben. Die Anbindung an die Förderstrecke zum Warenausgang erfolgt durch eine parallel ankommende Rollenbahn. Mittels eines Puschers werden die versandbereiten Pakete auf die zum Warenausgang führende Rollenbahn gefördert. |
Über einen einen Puscher werden die versandbereiten Pakete, die aus der angrenzenden Halle ankommen, der Förderstrecke zum Warenausgang zugeführt. |
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| Der heutige Ausbaustand beinhaltet 48 Packplätze. Sie ermöglichen es, bis zu 400 Pakete pro Stunde zu packen und diese dem Warenausgang zur Verfügung zustellen. Durch die bis zum heutigen Tag vorgenommene Optimierung der Abläufe ist es gelungen den Ausstoß der Pakete pro Stunde zu vervierfachen. Detaillierte Auskünfte vom Anlagenbauer erhalten Sie über: |
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| HaRo Anlagentechnik GmbH Herrn Christoph Hackländer, Geschäftsführer Industriestraße 30 D-59602 Rüthen Tel.: 02952/817-0 Fax: 02952/817-30 Email: info@haro-gruppe.de |
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